Herzlich Willkommen!

Wir freuen uns über Ihr Interesse an der Zukunft. Immer zum ersten Tag eines Monats hinterfragen wir hier Entwicklungen, Ideen, Visionen oder auch ganz pragmatische Ansätze zu einer lebenswerten Zukunft. Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare!



Montag, 1. Juni 2026

entwerfen - verwerfen - freilegen

Liebe Leserinnen und Leser, 

Steine sind ein Material für die Ewigkeit. Werke in Stein auf ihre Weise auch - wer könnte sich sonst an Ägypten oder die Antike erinnern? Der Vater der einen Susanne war Steinbildhauer und sie schrieb ein Buch über seine Werke: "Gestalter am Stein. Grabzeichen und andere Werke des Bildhauers Wilhelm Völker". Die andere Susanne war bei der Buchvorstellung in Mayen dabei und konnte das lebhafte Interesse miterleben (in einem Artikel hier beschrieben). Wir unterhalten uns darüber.

Susanne: Die Buchvorstellung hatte einen sehr netten Rahmen mit den Grußworten des Mayener Oberbürgermeisters, dem Vorsitzenden der Stiftung Lapidea (Herausgeber), Deinem Vortrag und guter Musik an einem wunderbaren Ort. Warum hast Du dieses Buch geschrieben?

Susanne: Mein Vater Wilhelm Völker schuf viele Grabzeichen, die nach Ablauf der Grabliegezeit verschwinden könnten. Anfangs wollte ich nur seine Grabsteine dokumenieren als ein Zeichen, das Lesenden vermittelt: Es gab eine Zeit, in der es nur wenige politerte Granitsteine auf Friedhöfen gab. Zwischen 1960 und 1995 entstanden Werke meines Vaters, die künstlerisch gestaltet und handwerklich präzise ausgeführt waren. Und er schuf auch viele andere Werke für den öffentlichen Raum.

Susanne: Ich greife mir das "künstlerisch gestaltet" heraus - was bedeutet das?

Susanne: Bei Willi, wie er von allen genannt wurde, gab es keinen Stein von der Stange. Er machte für jeden Kunden einen neuen Entwurf, der zu dem/der Verstorbenen passte und eine Aussage über das Leben des/der Verstorbenen machte. Manchmal waren es bildliche Darstellungen, zum Beispiel ein Reiter, ein Schlüsslbord im Hotel, ein Ying-Yang-Zeichen, die Emmaus-Szene oder der Engel mit den drei Frauen am Grab. 

Susanne: Heute könnte man das am PC entwerfen oder aus Bildbausteinen zusammen setzen und dann mit einer CNC-Maschine auf den Stein bringen. Wie hat das Dein Vater gemacht?

Susanne: Nu, erstmal hat er seinen Entwurf gezeichnet und mit dem Kunden besprochen. Die Zeichnung übertrug er dann auf den rohen Stein und legte mit Hammer und Meißel los. Er bearbeitete mit der Hand alle Seiten des Grabmals, dazu kam oft eine Schrift mit dem Namen des/der Verstorbenen oder einem Bibeltext.
Seine Schrift war übrigens anerkannt herausragend, nicht nur Information, sondern vor allem ein graphisches Gestaltungsmittel. 

Susanne: Das hört sich aufwendig an.

Susanne: Das würde Willi auch sagen. Denn bei ihm gab es keinen Stein vom industriellen Fließband, kein Stein sollte sich gleichen. Der Stein wie der Mensch – mit Persönlichkeit, handwerklich gefertigt und künstlerisch gestaltetet. Er lebte genau seine Einstellung: Achtung vor den Menschen und dem Leben. 
Willi schrieb dazu einen netten Dialog mit einem Kunden auf: "Sie haben doch den Stein für Familie Becks gemacht, so einen möchte ich auch." "Sehen Sie, wenn Ihre Nachbarin ein schönes, außergewöhnliches Kleid hat, kaufen Sie sich dann dasselbe?“

Susanne: Gab es eigentlich mehrere Bildhauer, die nach diesem Prinzip gearbeitet haben? 

Susanne: Willi gehörte zur Steinzunft 65, die 12 Mitglieder hatte. Sie hatte sich, wie einige Jungmeister in ganz Deutschland, das "individuelle Grabmal" auf die Fahne geschrieben. Sie entwarfen - diskutierten und verwarfen - und legten die Besonderheiten der Steine frei. Die Bergische Post schrieb am 11.11.1966: „Anknüpfend an die überlieferten Traditionen handwerklicher Möglichkeiten, bemühten sich die Mitglieder der Steinzunft 65, durch verständnisvolle Bearbeitung des Werkstoffes in Symbol- und Schriftgestaltung eine individuelle Formgebung zu finden. Damit stellen sich die jungen Meister eindeutig gehen die nüchternen, aus Stein gesägten Namenstafeln."

Susanne: Heute gibt es viele Möglichkeiten, sich bestatten zu lassen. Unter einem Baum in einem Friedwald, auf einem anonymen Grabfeld, in einem Kolumbarium (wir schrieben bereits über ein besonderes) oder in RLP auch in der Mosel oder im eigenen Garten. Wie stehst Du dazu?

Susanne: Ich bin dafür offen. Die Vorstellungen über den Tod haben sich von dem christlichen Glauben entfernt, das ist eine gesellschaftlich Entwicklung, die sich auch in der Bestattungskultur zeigt. Ich selber hätte "meine" Verstorbenen nicht so gerne auf meinem Kaminsims; ich bin froh über den Abstand zum Friehof, der für mich ein Ort der Trauer und des Gedenkens ist. Wenn jemand stirbt, fehlt er ja nicht nur den Angehörigen sondern auch einer Gemeinschaft, die auf dem Friedhof einen leichteren Zugang zum Grab hat.
Ich bedauere, dass das Steinmetzhandwerk auf Friedhöfen nicht mehr so häufig anzutreffen ist. Da verschwindet eine bodenständige, kernige und künstlerische Zunft mit vielen handwerklichen Fähigkeiten. Sehr schade!

Susanne: Ich habe ja immer wieder aus Deinen Erzählungen mitbekommen, wie das Buch entstanden ist. Du hast es mit zwei Frauen als Trio zusammen erarbeitet. Magst Du dazu noch etwas sagen? 

Susanne: Ohne Petra Rupp (Redaktion und Lekotrat) und Astrid Weingarten (Grafik) gäbe es dieses Buch nicht. Petra war für unser Projekt wichtig, weil sie mich nicht aufgegeben hat und meinen Texten Stringenz und einen roten Faden gab. Astrid hat die künstlerischen Absichten und die grafischen Fähigkeiten von Willi durchdrungen wie kaum eine andere. Ihr verdankt das Buch ein klares Design, Willi-gemäß!
Wir drei haben alle unsere Stärken in das Projekt einbringen können. Wir haben uns gerieben und neue Erkenntnisse gewonnen, wie haben diskutiert und gelacht. Es war eine wunderbare gemeinsame Erfahrung!

Freitag, 1. Mai 2026

Tür-Gespräche

Wenn es an unserer Haustüre klingelt, könnten es die Paketpost, die Nachbarin, Besuch oder Klingelmannchen sein. Ein Bericht in der tagesschau machte uns auf eine weitere Möglichkeit aufmerksam. In den Niederlanden, in Kanada und den USA spielen ausgebildete Volunteers Klingelmännchen, nur rennen sie nicht weg, sondern hoffen darauf, mit den Bewohnern ins Gespräch zu kommen. "Deep Canvassing" nennt sich diese Gesprächsform zum Brückenbau zwischen unterschiedlichen Menschen und Meinungen. 

Stellen Sie sich vor, es klingelt und an der Haustüre stehen zwei Ihnen unbekannte Personen, die Sie fragen: "Guten Tag, wir wollen uns gerne mit Ihnen über Ihre Erfahrungen zum Thema verkehrberuhigte Straßen unterhalten.  Auf einer Skala von 1 bis 10 -  wie sicher fühlen Sie sich, wenn Sie zu Fuß in einer verkehrberuhigten Straße unterwegs sind?" So könnte ein deep canvassing beginnen.

Um was geht's` dabei? Die Idee ist, dass man sich mit Empathie und gutes Zuhören über strittige Themen unterhalten kann. Ein Erfolgsfaktor ist darauf zu verzichten, die andere Person überzeugen zu wollen: Es geht um Erfahrungen und Erlebnisse, um Verstehen und Begegnung.

Wir fanden in Kanada die Organisation "Neighbours united", die das Konzept nutzt, um über dringende Klimafragen zu sprechen. Dieser Dialog soll eine gemeinsame verbindende Basis legen, er soll sensibilisieren für die unterschiedlichen Erfahrungen und Interessen und ein Impuls sein, für sich selbst einen eigenen Beitrag zur Klimaverbesserung zu finden.

Sie merken beim Lesen vielleicht, dass der Dialog sehr offen gestaltet ist. Nur das, was wir in den USA fanden, wirkte geschlossener: Es waren u.a. die Wahlen 2020, die anschließend Forschungsaktivitäten dazu anstießen und deutlich machten, dass einer von Dreien nach einem deep canvasing Gespräch von der Meinung des Klingenden überzeugter war. 

Unser Herz schlägt für das niederländische und kanadische Vorgehen. Wie geht es Ihnen, liebe Lesende? 

Mittwoch, 1. April 2026

Sonntag, 1. März 2026

Schlapp mit Vorfreude

Wir sind winterschlapp, haben nach Sonne gesucht und Erich Kästner gefunden:

Erich Kästner: Der März

auch als Audio-Variante, gelesen von Elmar Bartel

Sonne lag krank im Bett.
Sitzt nun am Ofen.
Liest, was gewesen ist.
Liest Katastrophen.

Springflut und Havarie,
Sturm und Lawinen, -
gibt es denn niemals Ruh
drunten bei ihnen.

Schaut den Kalender an.
Steht drauf: "Es werde!"
Greift nach dem Opernglas.
Blickt auf die Erde.

Schnee vom vergangenen Jahr
blieb nicht der gleiche.
Liegt wie ein Bettbezug
klein auf der Bleiche.

Winter macht Inventur.
Will sich verändern.
Schrieb auf ein Angebot
aus andern Ländern.

Mustert im Fortgehn noch
Weiden und Erlen.
Kätzchen blühn silbergrau.
Schimmern wie Perlen.

In Baum und Krume regt
sich's allenthalben.
Radio meldet schon
Störche und Schwalben.

Schneeglöckchen ahnen nun,
was sie bedeuten.
Wenn Du die Augen schließt,
hörst Du sie läuten.

Vielleicht drückt sich Vorfreude auch in Musik aus - und dann ist sie steigerbar, oder ... welche Strategien haben Sie, liebe Lesende, um den Winterblues hinter sich zu lassen und Platz für die Frühlingsgefühle zu schaffen? 

Sonntag, 1. Februar 2026

ganz ehrlich - machen SMARTE Ziele Spaß?

Wie geht es Ihnen mit Ihren guten Vorsätzen, Impulsen für das neue Jahr - jetzt, vier Wochen nach Silvester? Uns fiel dieser Tag ein (weiteres) Konzept in die Hände, das für unscharfe statt SMARTe Ziele in der menschlichen Gemeinschaft und damit auch u. a. in der Moderation plädiert. 

Jutta Weimar (eine Großgruppenmoderatorin) verweist in ihrem Mini-Handbuch Moderation (Seite 61) auf Gray, Brown und Macanufo (2011), die von ESP-Zielen sprechen:

  • Unscharfe Ziele fördern die emotionale Verbindung zu ihnen, sie wecken Leidenschaft. 
  • Je besser das Ziel mit allen Sinnen = sensorisch erfasst und greifbar werden kann, desto leichter können Ideen z. B. durch Skizzen, Prototypen, Collagen konkretisiert werden. 
  • Lebensnah wird das ESP-Konzept durch das P - Progression; es bedeuet, dass Ziele nie in Stein gemeißelt sondern veränderbar sind, weil ein Team dazulernt und neue Erkenntnisse gewinnt, die Einfluss auf die eingeschlagene Richtung und die Zielformulierung nehmen.

Steve de Shazer, einer der Entwickler der Lösungsfokussierung, sprach gar nicht von "Zielen" sondern hinterfragte, was seine Klienten "anpeilen": "Woran merken Sie, dass es in die richtige Richtung geht?" oder "Woran merken sie, dass Sie erreicht haben, was Sie möchten?" (zitiert in "Einführung in die Lösungsfokussierung ..." von Insa Sparrer, 4. Auflage 2017, Carl Auer Verlag)

Anstatt sich ein weit entferntes, großes Ziel vorzunehmen, ist es aus unserer Erfahrung für Gruppen leichter, sich auf den ersten Schritt zu einigen, vielleicht mit der Frage "Welche kleine Maßnahme verbessert unsere Situation?" oder "Welche eine kleine Veränderung könnte der Dominostein sein, der viele andere in Bewegung bringt?" 

Wir nutzen gerne die Energie eines offenen Raums, in dem sich Ideen und ihre Konkretisierungen formen können, ohne dass (sofort) quantifizierbare Ergebnisse formuliert werden. Z. B. die Aufgabe, sich gegenseitig Zukunftsbilder mittels Collagen vorzustellen, macht den Teilnehmenden unsere Workshops viel Spass.

Schon 2010 schrieben wir über Otto Sharmer und seine "Theory U". In U-Form wird ein Veränderungsprozess in 7 Phasen beschrieben und eine davon ist der "Prototypen-Bau", der verbunden wird mit dem Appell, möglichst oft zu scheitern und neu zu bauen - um so immer mehr lernen zu können.

Auch im Gesangsunterricht und der Stimmbildung würden SMARTe Ziele die Stimmentfaltung eher verhindern. Der/die Gesangslerher:in weiß, wohin die Reise geht und arbeitet gegenüber dem/der Schüler:in eher in der Unschärfe, um nicht zu viel vorweg zu nehmen. Es kommt in jeder Session darauf an zu akzeptieren, wie die Stimme jetzt in dem Moment ist und in welche Richtung sie sich verändern könnte. Ein SMARTes Ziel würde Erwartungen erzeugen: So MUSS das jetzt sein! Das schränkt die Wahrnehmung ein, alle andern Ressourcen und Potenziale nimmt man nicht mehr wahr. Unschärfe dagegen macht den Weg für eine Entwicklung frei. 

Ob in der Gruppe oder alleine: Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen mit unscharfen Zielen!

Donnerstag, 1. Januar 2026

Zuversichtlich ins neue Jahr

Es gibt sooooo viele schöne Möglichkeiten, das neue Jahr zu begrüßen.

Aus dem mental-fitness-Umfeld fiel uns ein booklet in die Hände mit viel Platz zum schriftlichen Reflektieren, was im alten Jahr war und was im neuen Jahr sein könnte.

In München arbeitet und lebt Insa Sparra, eine namhafte Expertin für Lösungsfokussierung. Von ihr hörten wir das schöne Zitat: "Je mehr kleine Schritte und viele Details man sich vorher überlegt, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die guten Vorsätze Umsetzung erfahren.... Stell Dir selber die Frage: Woran konkret würdest Du merken, dass Du Deinen guten Vorsätzen näher kommst?"

Dr. Volker Busch gab gerade das Buch "Gute Nacht, Gehirn" heraus. Das erste Kapitel behandelt die Fantasie - und das passt gut zu den Zitat von Insa: Nutze Deine Fantasie, um Dir vorzustellen, dass Du Deine Vorsätze einfach machst - und damit machst Du es Dir einfacher. Es darf alles ganz leicht sein! Volker Busch geht übrigens mit seinem Programm "Zuversicht" 2026 auf Deutschlandtour

Mit unseren besten Wünschen für Ihr neues Jahr verabschieden wir uns von 2025 und freuen uns auf viele interessante Themen im neuen Jahr.


Lebensspiralen, Basalt, Eifelkreuz in den Thürer Wiesen
Foto von Susanne V. 

 

Montag, 1. Dezember 2025

Die Kraft der Netzwerke

Susanne: Letzte Woche hatte ich das 33. Treffen meines Netzwerkes, in dem es darum geht, gemeinsam weiter zu lernen. Wir haben alle eine Weiterbildung an einem Institut genossen und tauschen uns seit 2013 über unsere Erfahrungen aus, wie wir alles in unserer Praxis umsetzen.

Susanne: Bravo, das ist wirklich nachhaltig lange!

Susanne: Genau! Und wir sind besonders stolz darauf, dass wir in einem Klima der Vertrautheit und Wertschätzung miteinander arbeiten können, selbst wenn sich die Gruppen jedes Mal neu zusammensetzen. Dabei sind Teilnehmende, die ihren ersten Kontakt zum Institut 2005 hatten; und beim letzten Mal kamen Teilnehmende von 2021 dazu.

Susanne: Euch verbindet wirklich viel. Das geht mir in meinem positive intelligence Netzwerk genauso. Mit einigen treffe ich mich seit 2021 regelmäßig, auch wenn manche wieder auf Abstand zu der Fortbildung gegangen sind. Wir sprechen die selbe Sprache und regen uns gegenseitig an.

Susanne: Das mit der Sprache unterstreiche ich, und ich glaube, dass es die Haltung ist, die wir teilen.

Susanne: Zustimmung - das gibt mir auch immer wieder Kraft. Oft denke ich vor einem Termin "muss das jetzt sein?! Ich habe doch so viel anderes zu tun." Und hinterher bin ich froh und dankbar über die lebendige Inspiration. 

Susanne: Der Kitt, der uns zusammen hält, ist der Sinn, den wir alle in unserem Netzwerken sehen, das kann auch für jede und jeden ein anderer Sinn sein. "Im Geben liegt schon das Nehmen" sagte Elisabeth Ferrari, die Initiatorin meines Netzwerks. 

Susanne: Da höre ich raus, dass ich etwas erhalte, wenn ich etwas gebe - vielleicht Feedback? Vielleicht eine neue Idee? Vielleicht eine explorative (erforschende) Erfahrung, in der man Fehler machen darf? Wenn ich mir dessen bewusst bin, bin ich entspannter und habe nicht den Druck "abzurechnen".

Susanne: Da kommt mir noch ein anderes Zitat in den Kopf: "Der Sinn des Lebens besteht darin, deine Gabe zu finden. Der Zweck des Lebens ist, sie zu verschenken." (Pablo Picasso)

Bald stehen wir wieder vor der Frage, ob und was wir verschenken wollen; und wir werden wieder vor der Entscheidung stehen, wie wir Weihnachten feiern. Vielleicht im Netz unserer Familie? Oder unserer nahen Freunde? Wir wüschen Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, eine wunderbare Weihnachtszeit.