Herzlich Willkommen!

Wir freuen uns über Ihr Interesse an der Zukunft. Immer zum ersten Tag eines Monats hinterfragen wir hier Entwicklungen, Ideen, Visionen oder auch ganz pragmatische Ansätze zu einer lebenswerten Zukunft. Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare!



Sonntag, 1. März 2026

Schlapp mit Vorfreude

Wir sind winterschlapp, haben nach Sonne gesucht und Erich Kästner gefunden:

Erich Kästner: Der März

auch als Audio-Variante, gelesen von Elmar Bartel

Sonne lag krank im Bett.
Sitzt nun am Ofen.
Liest, was gewesen ist.
Liest Katastrophen.

Springflut und Havarie,
Sturm und Lawinen, -
gibt es denn niemals Ruh
drunten bei ihnen.

Schaut den Kalender an.
Steht drauf: "Es werde!"
Greift nach dem Opernglas.
Blickt auf die Erde.

Schnee vom vergangenen Jahr
blieb nicht der gleiche.
Liegt wie ein Bettbezug
klein auf der Bleiche.

Winter macht Inventur.
Will sich verändern.
Schrieb auf ein Angebot
aus andern Ländern.

Mustert im Fortgehn noch
Weiden und Erlen.
Kätzchen blühn silbergrau.
Schimmern wie Perlen.

In Baum und Krume regt
sich's allenthalben.
Radio meldet schon
Störche und Schwalben.

Schneeglöckchen ahnen nun,
was sie bedeuten.
Wenn Du die Augen schließt,
hörst Du sie läuten.

Vielleicht drückt sich Vorfreude auch in Musik aus - und dann ist sie steigerbar, oder ... welche Strategien haben Sie, liebe Lesende, um den Winterblues hinter sich zu lassen und Platz für die Frühlingsgefühle zu schaffen? 

Sonntag, 1. Februar 2026

ganz ehrlich - machen SMARTE Ziele Spaß?

Wie geht es Ihnen mit Ihren guten Vorsätzen, Impulsen für das neue Jahr - jetzt, vier Wochen nach Silvester? Uns fiel dieser Tag ein (weiteres) Konzept in die Hände, das für unscharfe statt SMARTe Ziele in der menschlichen Gemeinschaft und damit auch u. a. in der Moderation plädiert. 

Jutta Weimar (eine Großgruppenmoderatorin) verweist in ihrem Mini-Handbuch Moderation (Seite 61) auf Gray, Brown und Macanufo (2011), die von ESP-Zielen sprechen:

  • Unscharfe Ziele fördern die emotionale Verbindung zu ihnen, sie wecken Leidenschaft. 
  • Je besser das Ziel mit allen Sinnen = sensorisch erfasst und greifbar werden kann, desto leichter können Ideen z. B. durch Skizzen, Prototypen, Collagen konkretisiert werden. 
  • Lebensnah wird das ESP-Konzept durch das P - Progression; es bedeuet, dass Ziele nie in Stein gemeißelt sondern veränderbar sind, weil ein Team dazulernt und neue Erkenntnisse gewinnt, die Einfluss auf die eingeschlagene Richtung und die Zielformulierung nehmen.

Steve de Shazer, einer der Entwickler der Lösungsfokussierung, sprach gar nicht von "Zielen" sondern hinterfragte, was seine Klienten "anpeilen": "Woran merken Sie, dass es in die richtige Richtung geht?" oder "Woran merken sie, dass Sie erreicht haben, was Sie möchten?" (zitiert in "Einführung in die Lösungsfokussierung ..." von Insa Sparrer, 4. Auflage 2017, Carl Auer Verlag)

Anstatt sich ein weit entferntes, großes Ziel vorzunehmen, ist es aus unserer Erfahrung für Gruppen leichter, sich auf den ersten Schritt zu einigen, vielleicht mit der Frage "Welche kleine Maßnahme verbessert unsere Situation?" oder "Welche eine kleine Veränderung könnte der Dominostein sein, der viele andere in Bewegung bringt?" 

Wir nutzen gerne die Energie eines offenen Raums, in dem sich Ideen und ihre Konkretisierungen formen können, ohne dass (sofort) quantifizierbare Ergebnisse formuliert werden. Z. B. die Aufgabe, sich gegenseitig Zukunftsbilder mittels Collagen vorzustellen, macht den Teilnehmenden unsere Workshops viel Spass.

Schon 2010 schrieben wir über Otto Sharmer und seine "Theory U". In U-Form wird ein Veränderungsprozess in 7 Phasen beschrieben und eine davon ist der "Prototypen-Bau", der verbunden wird mit dem Appell, möglichst oft zu scheitern und neu zu bauen - um so immer mehr lernen zu können.

Auch im Gesangsunterricht und der Stimmbildung würden SMARTe Ziele die Stimmentfaltung eher verhindern. Der/die Gesangslerher:in weiß, wohin die Reise geht und arbeitet gegenüber dem/der Schüler:in eher in der Unschärfe, um nicht zu viel vorweg zu nehmen. Es kommt in jeder Session darauf an zu akzeptieren, wie die Stimme jetzt in dem Moment ist und in welche Richtung sie sich verändern könnte. Ein SMARTes Ziel würde Erwartungen erzeugen: So MUSS das jetzt sein! Das schränkt die Wahrnehmung ein, alle andern Ressourcen und Potenziale nimmt man nicht mehr wahr. Unschärfe dagegen macht den Weg für eine Entwicklung frei. 

Ob in der Gruppe oder alleine: Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen mit unscharfen Zielen!

Donnerstag, 1. Januar 2026

Zuversichtlich ins neue Jahr

Es gibt sooooo viele schöne Möglichkeiten, das neue Jahr zu begrüßen.

Aus dem mental-fitness-Umfeld fiel uns ein booklet in die Hände mit viel Platz zum schriftlichen Reflektieren, was im alten Jahr war und was im neuen Jahr sein könnte.

In München arbeitet und lebt Insa Sparra, eine namhafte Expertin für Lösungsfokussierung. Von ihr hörten wir das schöne Zitat: "Je mehr kleine Schritte und viele Details man sich vorher überlegt, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass die guten Vorsätze Umsetzung erfahren.... Stell Dir selber die Frage: Woran konkret würdest Du merken, dass Du Deinen guten Vorsätzen näher kommst?"

Dr. Volker Busch gab gerade das Buch "Gute Nacht, Gehirn" heraus. Das erste Kapitel behandelt die Fantasie - und das passt gut zu den Zitat von Insa: Nutze Deine Fantasie, um Dir vorzustellen, dass Du Deine Vorsätze einfach machst - und damit machst Du es Dir einfacher. Es darf alles ganz leicht sein! Volker Busch geht übrigens mit seinem Programm "Zuversicht" 2026 auf Deutschlandtour

Mit unseren besten Wünschen für Ihr neues Jahr verabschieden wir uns von 2025 und freuen uns auf viele interessante Themen im neuen Jahr.


Lebensspiralen, Basalt, Eifelkreuz in den Thürer Wiesen
Foto von Susanne V. 

 

Montag, 1. Dezember 2025

Die Kraft der Netzwerke

Susanne: Letzte Woche hatte ich das 33. Treffen meines Netzwerkes, in dem es darum geht, gemeinsam weiter zu lernen. Wir haben alle eine Weiterbildung an einem Institut genossen und tauschen uns seit 2013 über unsere Erfahrungen aus, wie wir alles in unserer Praxis umsetzen.

Susanne: Bravo, das ist wirklich nachhaltig lange!

Susanne: Genau! Und wir sind besonders stolz darauf, dass wir in einem Klima der Vertrautheit und Wertschätzung miteinander arbeiten können, selbst wenn sich die Gruppen jedes Mal neu zusammensetzen. Dabei sind Teilnehmende, die ihren ersten Kontakt zum Institut 2005 hatten; und beim letzten Mal kamen Teilnehmende von 2021 dazu.

Susanne: Euch verbindet wirklich viel. Das geht mir in meinem positive intelligence Netzwerk genauso. Mit einigen treffe ich mich seit 2021 regelmäßig, auch wenn manche wieder auf Abstand zu der Fortbildung gegangen sind. Wir sprechen die selbe Sprache und regen uns gegenseitig an.

Susanne: Das mit der Sprache unterstreiche ich, und ich glaube, dass es die Haltung ist, die wir teilen.

Susanne: Zustimmung - das gibt mir auch immer wieder Kraft. Oft denke ich vor einem Termin "muss das jetzt sein?! Ich habe doch so viel anderes zu tun." Und hinterher bin ich froh und dankbar über die lebendige Inspiration. 

Susanne: Der Kitt, der uns zusammen hält, ist der Sinn, den wir alle in unserem Netzwerken sehen, das kann auch für jede und jeden ein anderer Sinn sein. "Im Geben liegt schon das Nehmen" sagte Elisabeth Ferrari, die Initiatorin meines Netzwerks. 

Susanne: Da höre ich raus, dass ich etwas erhalte, wenn ich etwas gebe - vielleicht Feedback? Vielleicht eine neue Idee? Vielleicht eine explorative (erforschende) Erfahrung, in der man Fehler machen darf? Wenn ich mir dessen bewusst bin, bin ich entspannter und habe nicht den Druck "abzurechnen".

Susanne: Da kommt mir noch ein anderes Zitat in den Kopf: "Der Sinn des Lebens besteht darin, deine Gabe zu finden. Der Zweck des Lebens ist, sie zu verschenken." (Pablo Picasso)

Bald stehen wir wieder vor der Frage, ob und was wir verschenken wollen; und wir werden wieder vor der Entscheidung stehen, wie wir Weihnachten feiern. Vielleicht im Netz unserer Familie? Oder unserer nahen Freunde? Wir wüschen Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, eine wunderbare Weihnachtszeit.

Samstag, 1. November 2025

Besondere Orte für das Leben

Die eine stolperte im Sommerurlaub in ein sehr besonderes Haus. Der Großvater von Thomas Mann baute es, um sein florierendes Handelsunternehmen am Kai von Lübeck zu repräsentieren und wachsen zu lassen. Und heute? Vor ca. 10 Jahren erwarb es eine Stiftung und kernsanierte es liebevollst - hier passt tatsächlich der Superlativ. Es hat seinen Namen "die Eiche" behalten und ist heute ein Kolumbarium (Urnenfriedhof). An diesem außergewöhnlichen Erinnerungsort finden auch kulturelle Veranstaltungen, Lesungen und Konzerte statt. Der Verein hat einen Raum für eine neue Abschiedskultur gestaltet, den man auf einem virutellen Tour sehen kann. Schade, dass wir beide weit weg von Lübeck wohnen. 

Auch Kassel liegt von uns aus gesehen nicht gerade um die Ecke. Dort besuchte die andere, auch im Sommer, ein einzigartiges Museum: das Museum für Sepulkralkultur. Dieses sperrige Wort ist der Fachbegriff für Bestattungskultur. Erwachsene und vor allem Kinder können sich mit dem Themen Tod, Sterben und Erinnern auf eine inspirierende und kreative Weise befassen. Das Museum weckt anstatt Angst eine große Neugier. Da unsere Gesellschaft das Thema Tod unserer Beobachtung nach immer mehr an den Rand spült, kann ein Museum für Sepulkralkultur (wir üben das Wort nochmal) wohltuend wirken.

Das Museum ist die einzige unabhängige, ausschließlich kulturellen und wissenschaftlichen Maßstäben verpflichtete Institution, die sich mit dem gesamten Spektrum der sogenannten Letzten Dinge befasst. Es trägt maßgeblich dazu bei, die besondere Wertigkeit, Einmaligkeit und Würde unseres menschlichen Daseins zu erkennen. Nur für den Fall, dass Sie für Ihre Weihnachtsspende noch einen interessanten Empfänger suchen, könnten Sie sich die Crowdfunding-Aktion für des Museums ansehen.

Während wir beide diesen Post schreiben, finden wir auf den Seiten des NDR ein Zitat von Bjarne Mädel: "Der Tod betrifft uns ja nunmal alle - irgendwann. Insofern ist es merkwürdig, dass er nicht viel mehr im Leben stattfindet." Er sagte dies im Rahmen einer Lesung von Texten aus dem Hospiz, die wie die "letzten Lieder" im gleichnamigen Projekt von Stefan Weiller gesammelt worden sind. Vielleicht mögen Sie reinhören?

Und dem, der einen Besuch in Lübeck oder Kassel plant, legen wir diese beiden besondere Orte ans Herz. Lassen Sie sich hineinstolpern. 

Mittwoch, 1. Oktober 2025

Die Zukunft zum Klingen bringen mit einer Triangel

Wann haben Sie zuletzt mit anderen über ihre Zukunft gesprochen? Wie klar ist Ihr Bild von "der" Zukunft? Sehen Sie mehrere Szenarien und Zukünfte? In der aktuellen Ausgabe der Neuen Narrative spielt die Zukunft die Hauptrolle und es werden viele Möglichkeiten angeboten, über Zukünfte in Dialog zu gehen - mit sich selber und mit anderen. 

Für die Zukunftsforscherin Lena Papasabbas ist der Mensch ein „Zukunftswesen“. Sie spricht im Umgang mit Unsicherheit und Zukünften auch von einer Haltung der „radikalen Zuversicht“ und erläutert: „Zuversicht heißt nicht, dass alles super wird, sondern dass ich mir zutraue, aus allem etwas Gutes zu machen, auch wenn es holprig wird.“

Stefan Bergheim lädt im deutschsprachigen Raum immer wieder zu Zukünfte-Laboren ein (z.B. am 24.10.25 zur KI). Er erklärt das UNESCO-Konzept der "Futures Literacy": So wir wie lesen und schreiben lernen können, können wir lernen, gemeinsam mehr positive Zukunftsbilder zu erdenken und uns so Gestaltungs- und Handlungsspielräume zu eröffnen. Sechs Kompetenzen sind dafür besonders hilfreich; sie sind in Fußnote 5 nachzulesen.

Um in Organisationen Zukunftsfragen ganzheitlicher zu betrachten, ist es laut Zukunftsforscherin Senem Wicki wichtig, die vorhandenen verschiedene Stimmen und Perspektiven zu hören. In organisationsübergreifenden Workshops nutzt sie zum Einstieg häufig als Methode das Futures Triangle nach Sohail Inayatullah (dieses ist detaillierter in der Mitte der o.g. Ausgabe beschrieben). 

1. Pull of the Future (Sog der Zukunft):

Welche positiven Zukunftsbilder motivieren mich? Wofür lohnt es sich, Veränderungen anzugehen? Was zieht mich nach vorne?

2. Push of the Present (Stoß der Gegenwart):

Welche aktuellen Entwicklungen drängen uns zum Handeln? Was können wir nicht mehr ignorieren? Welche Chancen entstehen gerade jetzt?

3. Weight of the Past (Gewicht der Vergangenheit):

Was hält uns zurück oder verlangsamt uns? Welche Ängste oder Sorgen belasten uns? Welche alten Muster wirken nach?

Wer über die bis hierhin genannten Ideen weiter lesen und hören mag, könnte die z.B. Meditation ausprobieren, auf die in der Neuen Narrative verwiesen wird.  

Oder das Buch von Florence Gaub lesen: Zukunft. Eine Bedienungsanleitung. Auch für sie ist die Zukunft keine ferne Zeit, sondern etwas, das alle Menschen ständig erzeugen - und zwar in 3D inklusive Bildern, Geräuschen und sogar Geschmack. Wobei 80% dieses Zukunftsdenken der alltäglichen Zukunft dienen: Was essen wir heute? Wann geht es zur Arbeit - und wann zurück? Wann haben die Kinder ihre Prüfung? Mit 14% folgt die Zukunft des kommenden Jahres: Ferien, Projekte oder Arztbesuche. Nur 6% unseres Zukunftsdenkens betreffen die nächsten 10 bis 15 Jahre: heiraten, ein Haus bauen, Karriereziele erreichen.

Jede(r) denkt also über die Zukunft nach und stellt sich die Zukunft vor - und da geht noch mehr, vielfältiger, zum Beispiel auch in Tag-Träumen: Wenn die Skizzen von Zukünften durch das Tagträumen entstehen, können sie durch Planung zur Realität werden. Im Buch gibt es viele methodische Impulse dazu, auch um gemeinsam, zum Beispiel in Ihrem Team, über Zukünfte in Dialog zu treten.

Ängste sind Gegner von Zukünften. Nicht alle Gefahren können vermieden werden, und die einzige konstruktive Art, mit der Gefahr zu leben, besteht nach Gaub darin, sie aktiv zu bewältigen. D. h. weder chronischer Pessimismus noch Optimismus erweisen sich als hilfreich.

Die Autorin empfiehlt Kreativität, Wissen, Weisheit, Vorstellungskraft und Fakten zusammen zu bringen, um den Möglichkeitsraum der Zukunft zu umreißen, sich das Beste vorzustellen, sich auf das Schlimmste vorzubereiten und mit Überraschungen zu leben. Genauso machen es Kiter! 


 Sie müssen ja nicht gleich ins Wasser gleiten, sicher haben Sie ein eigenes Bild von der Zukunft, oder?


Montag, 1. September 2025

Zuhören gibt Sicherheit: ein Plädoyer

Eine von uns hatte die Gelegenheit, das Generalkapitel einer Ordensgemeinschaft als Co-Moderatorin mitzugestalten. Es war eine besondere Erfahrung mit 23 stimmberechtigen Ordensfrauen, die innerhalb von acht Tagen wegweisende Entscheidungen für die Zukunft ihrer Kongregation trafen.  

Unglaublich beeindruckend war die Fähigkeit aller Anwesenden, sich wirklich zuhören zu können. Damit einher ging das außergewöhnliche Phänomen, dass Inhalte nur einmal gesagt werden mussten - und nur von einer Person (nicht von jeder). Außerdem war eine besondere Aufmerksamkeit für die Emotionen zu beobachten. Entscheidungen konnten wachsen - mal war der Kopf schneller, mal das Herz, mal spürten alle, die Entscheidung ist noch nicht reif, aber eine Nacht darüber zu schlafen, bringt alle nach vorne. 

Dahinter könnte die Sicherheit stehen, dass jede gehört wird und jede Position gesehen wird. Und jede auf das Interesse der Gruppe bauen kann. Selbst, wenn man nicht sofort das Wort bekam, konnte man sicher sicher sein, dass der Sprechimpuls wahrgenommen und berücksichtigt wurde. Die Dizpiplin, den Sprechimpuls nicht sofort zu realisieren, sondern weiter zuzuhören, brachte die Diskussion weiter. 

Haben Sie, liebe Leserin und lieber Leser, solche Gespräche schon erlebt? Wie fühlen Sie sich, wenn die Anderen Ihnen wirklich zuhören? Wie häufig gelingt es Ihnen, mit ganzer Aufmerksamkeit zuzuhören? Uns beiden fällt es auch - mal mehr, mal weniger - schwer. Daher waren die Diskussionen im Generalkapitel eine gute und berührende Erfahrung.