Herzlich Willkommen!

Wir freuen uns über Ihr Interesse an der Zukunft. Immer zum ersten Tag eines Monats hinterfragen wir hier Entwicklungen, Ideen, Visionen oder auch ganz pragmatische Ansätze zu einer lebenswerten Zukunft. Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare!



Samstag, 1. Dezember 2018

Von der Steinzeit bis zu You Tube


"Du kannst den absoluten Nullpunkt niemals erreichen. Und das macht Mut." So motiviert genoss eine von uns im letzten Monat Vince Ebert live; die hat ihn  früher schon gehört. Er trug vor, wie der Mensch seit der Steinzeit versucht, die Zukunft vorherzusagen - und dabei scheitert.

Auch auf YouTube kann man der "Comedy und Satire im Ersten" und Vince Eberts Gedanken über die Zukunft folgen (45 Min.) - "Zukunft läuft immer anders ab, als man denkt." Wir wünschen Ihnen an einem der langen Winterabende viel Spass dabei.



Donnerstag, 1. November 2018

Anti-Stress-Turbo

Susanne: Magst Du eigentlich gerne Cashewnüsse?

Susanne: Na ja, schon irgendwie. Ich esse sehr wenige Nüsse, so insgesamt. Warum fragst Du?

Susanne: Chashews enthalten pro 100 g ca 287 mg Tryptophan, das ist mehr als in Walnüssen, darin sind ca 170 mg Tryptophan enthalten. Ok, Du könntest auch 100 g Sojabohnen essen und dabei 590 mg Tryptophan aufnehmen.

Susanne: Aahhaa! Das hat aber nichts mit einem Tryptichon zu tun, oder!?

Susanne: Nein, sondern mit einem wichtigen Nahrungsbaustein, den unser Körper nicht selber herstellen kann. Den er aber braucht, um zum Beispiel den Neurotransmitter Serotonin herzuzellen. Und Serotonin benötigen wir, um Melanin zu produzieren. Außerdem kann Tryptophan den Cortisolspiegel senken.

Susanne: Das klingt ja alles sehr wichtig und medizinisch. Wieso sollten wir das wissen?

Susanne: Nu, interessant sind diese Prozesse vor allem, wenn wir verstehen wollen, welche biochemischen Reaktionen unser Körper auf Stress zeigt. Unser Körper reagiert auf Stress, indem er eine komplexe, schwer zu bremsende Kettenreaktion in Gang setzt. U.a. wird das Cortisol bis zu 10-fach mehr ausgeschüttet und verbraucht auch das Tryptophan - Tyrosin übringens auch. Mit Chashews zum Beispiel können wir den Teryptophan-Haushalt schnell wieder auffüllen und damit einen Serotonin- und Melaninmangel verhindern.

Susanne: Ein Melaninmangel wirkt sich doch auf unsern Wach-Schlaf-Rhythmus aus. Damit können wir schlechten Schlaf verhinden. Das wäre in stressigen weil aufgedrehten Phasen wirklich hilfreich.

Susanne: Und das Serotonin bewirkt im Zentralnervensystem, dass unsere Stimmungslage gelassen bleiben kann, und es dämpft Angstgefühle. In stressigen Situation auch nicht schlecht. Also - Chashews sind ein Anti-Stress-Mittel. Sie helfen nicht sofort. Wenn wir aber die geleerten Vorräte wieder auffüllen, können wir den Langzeitwirkungen von Stress entgegenwirken.

Susanne: Es gibt ja viele Möglichkeiten, mit Stress umzugehen. Aber mir war nicht klar, das die biochemischen Aspekte einen solchen Umfang haben. 

Susanne: Darüber wird kaum gesprochen. Wir üben uns vor allem darin, unser Denken einzusetzen - was selbstverständlich sinnvoll ist. Zum Umgang mit Stress gehört auch immer der Realitäts.Check: wir sollten uns fragen, ob unsere Reaktion wirklich angemessen ist, oder ob wir mehr in eine stressauslösende Situation hineininterpretieren, als wirklich als Gefahr da ist.

Susanne: Und wir können durch Entspannungs- und Atemübungen einiges für unsere Gelassenheit tun. Wenn ich eine Tasse (grünen) Tee trinke, komme ich zu den Aktivitäten, die helfen, Stress abzubauen: lachen wäre mir da vor allem wichtig zu nennen: zum Lachyoga haben wir ja schonmal geschrieben. So kann man die Kettenreaktion schon frühzeitig bremsen. Die Nahrungsbausteine ergänzen das Programm sinnvoll.

Susanne: So sehe ich das. Und in dem Verstehen der biochemischen Prozesse sehe ich vor allem eine Chance! Die Chance, Körper und Geist immer wieder mehr als Einheit zu verstehen. Das Denken hat Wirkung auf den Stoffwechsel - und umgekehrt. 

Susanne: Bei dem frühzeitgen Bremsen kommt mir sofort der Gedanke "Prävention ist besser als Intervention": Je fitter ich bin/ je mehr Energie ich spüre, umso mehr Lust habe ich, etwas zu gestalten und mich aktiv einzubringen. Je früher ich aus einem sich ungut entwickelnden Prozess aussteigen kann, desto leichter ist es. Das gilt ja z.B. auch für Konflikte, die in ihren ersten Eskalations-Stufen noch gut auflösbar sind (wir verwiesen schonmal zu den Entwicklungsstufen eines Konfliktes nach Glasl).

Susanne: Gute Idee! Dieses Muster findet sich an vielen Stellen.

Susanne: Unser Gespräch hat mich gleich mal im Netz stöbern lassen, denn die Bedeutung meines Stoffwechsels für den Umgang mit Stress hatte ich bisher nicht auf dem Schirm. Da habe ich gerade gefunden, dass Quinoa besonders viel Tryptophan enthält. Seit ich in den USA gelebt habe, gibt es das immer mal wieder als Salat - und ich beruhige meine Nerven damit, wie ich jetzt lerne. Auf die Wichtigkeit von Vitamin D bin ich im letzten Winter schon aufmerksam geworden - und über den B-Komplex denke ich jetzt nochmal nach.

Susanne: Wahrscheinlich sollten wir da nicht allzu analytisch rangehen sondern einfach mit Freude gutes Essen genießen - hat auch etwas entschleunigendes.




Montag, 1. Oktober 2018

grüßen Sie Ihre Seele

Immer schon haben Menschen sich Geschichten erzählt; in jeder Kultur wollen Geschichten nicht nur unterhalten sondern auch eine Erfahrung oder Erkenntnis vermitteln oder besonderes Wissen transportieren. 

Die eine und die andere Susanne arbeitet in ihren Veranstaltungen und für sich selbst gerne mit Geschichten, Bildern und Imaginationen. Bereits Anfang diesen Jahres hatten wir über die Imagination als die Sonne in der Seele geschrieben.

Mit Stefan Hammel hat eine von uns einen Trainer für ihr "Bilder-Ohr" gefunden. Ja - Sie lesen richtig: Bilder sind nicht nur zu sehen, sondern in Form von Metaphern auch zu hören. Und mit ein bisschen Übung darin, kann man sein Gegenüber (noch) besser verstehen - und mit ihm aus der Matapher heraus Ideen entwickeln, wie es weiter gehen könnte.

"Das Projekt hat Schiffbruch erlitten"? Strampelt die gesamte Mannschaft gerade noch um ihr Überleben? Gab es (kleine) Rettungsboote, die man zu Wasser lassen konnte? Ist schon eine erste rettende Insel erreicht?

"Alles Müll hier!" Hm - haben Sie Lust, sich mit mir Gedanken zum Recycling zu machen?

"Da wurden uns Steine in den Weg gelegt" nu, wie groß sind die Steine? Aus welchem Material sind sie? Und welchen Namen haben sie? Kann man drumherum gehen? Oder brauchen wir einen Bagger?

"Wir sind mit unserem Latein am Ende." Welche andere Sprache könnten wir sprechen?

"Wir sind in einer Sackgasse gelandet." Der Weg hinein ist oft auch der Weg hinaus - drehen Sie sich mal um, was sehen dann?

Vielleicht haben Sie am 1. Oktoberwochenende noch nichts vor? In Otterberg in der Pfalz findet das 2. Internationale Festival des (therapeutischen) Erzählens statt. Stefan Hammel lädt zusammen mit dem Milton Erikson Institut Luxemburg dazu ein. Man kann seine eigene Geschichte "neu" erzählen oder lernen, wie man spontan Geschichten entwickelt oder reflektieren, welche Geschichten welche Wirkung erzielen oder, oder ....

Der Gruß an die Seele ist übrigens oft die Verabschiedung von Stefan Hammel für seinen Coachee: Die in der Begegnung in Form von Geschichten gemeinsam erarbeiteten Lösungsideen können so nachhaltiger wirken.

Samstag, 1. September 2018

geht Lösungsfokussierung "immer"?

Zukunft - der Begriff bekommt je nach Zusammenhang sehr unterschiedliche Bedeutungen. Die Zukunft der Arbeit ist etwas anderes als die Zukunft der Gesellschaft und wir meinen, das ist wieder etwas ganz anderes als Zukunft für uns individuell.

"Zukunft der Arbeit" steht für ein Bündel an Fragen, mit welchen Mitteln und unter welchen Bedingungen wir in 10 Jahren arbeiten wollen - oder werden. Passt der Mensch dann noch zur Technik? Vieles kann man heute schon auf der Basis der technologischen Entwicklung prognostizieren. Manches andere steht noch "in den Sternen" und wir werden von neuen Möglichkeiten überrascht. Lösungsfokussierung? Das klappt gut.

Viel weniger können wir die Entwicklung prognostizieren, die unsere Gesellschaft nimmt; darin eingeschlossen die Frage, ob wir in 10 Jahren überhaupt noch von DER oder UNSERER Gesellschaft sprechen. Hätten Sie vor 10 Jahren 100.000 Euro darauf gewettet, dass braunes Gedankengut so viele Anhänger finden wird? Nun, theoretisch hätten wir es sicher nicht ausgeschlossen, aber wirklich geglaubt? Lösungsfokussierung? sehr notwendig!!!!

Mit "Meine eigene Zukunft" assoziieren wir: etwas vorhaben, einen Plan verfolgen, eine Perspektive haben; wissen, worauf wir uns freuen können; uns sorgen, was auf uns zukommt. Vorfreude ist etwas ganz besonderes: Der Urlaub fängt mit der Vorfreude an. Wir können uns auf etwas freuen ohne Gewissheit, dass es so kommen wird. Lösungsfokussierung? Immer in greifbarer Nähe.

Und wenn wir uns dann schmerzlich der Tatsache bewusst werden, dass unsere Zeit ein Ende hat? dass es keine (diesseitige) Zukunft mehr geben wird? Kann man sich dann noch selber lösungsfokussierte Fragen stellen - oder stellen lassen? So in dem Sinne "jenseits aller Probleme und jenseits aller Ursachenforschung - was geht jetzt?" Ist "Er-Lösung" durch den Tod die letzte Lösungsfokussierung? Gibt es Lösungsfokussierung im Hospiz? Uns ist bisher wenig dazu bekannt - Ihnen, liebe Leser?

Mittwoch, 1. August 2018

einfach (selber) ausprobieren

Susanne: Ich muss Dir unbedingt erzählen liebe Susanne, wie sehr mich gerade die Methode des "working-out-loud" begeistert. Alle Welt spricht von "Agilität" und das ist eines der dazugehörigen Werkzeuge.

Susanne: Aha??? Ich kenne ja "Let's get loud" von Jennifer Lopez - wer hat denn working-out-loud erfunden?

Susanne: John Stepper aus den USA  - und er sorgt für die Verbreitung mit einer offenen Internetpräsenz. Du kannst Dir alles, was Du brauchst einfach runterladen und nutzen. Das gefällt mir ja schonmal sehr, weil ich Matthias Varga von Kibed glaube: "Wissen wird mehr, wenn man es teilt!"

Susanne: Interessant: geteilte Macht ist weniger Macht - geteiltes Wissen dagegen ist mehr Wissen. Aber um was geht es jetzt eigentlich?

Susanne: Im Prinzip ist es so wie mit dem Sport - die Wahrscheinlichkeit, dass Du Sport machst, steigt (zumindest bei mir), wenn Du Dich mit einem Freund dazu verabredest. Und Du ein Programm mit einem Ende vor Augen hast.
Bei working-out-loud nimmst Du Dir vor, eine Idee innerhalb von 12 Wochen zu entwickeln, zu bearbeiten, voranzutreiben oder umzusetzen.

Susanne: Also - ein Projekt zu machen??? Das wäre doch nichts neues, oder?

Susanne: "Normale" Projekte verlaufen gerne mal im Sande oder dauern dreimal länger als geplant. Working-out-loud versteht sich als eine sehr besondere Art der Zusammenarbeit. Es finden sich drei Freunde / Kollegen zusammen, die sich ein Mal pro Woche für genau eine Stunde treffen, persönlich oder telefonisch oder im Netz. Alle drei arbeiten an unterschiedlichen Ideen, das können  persönlichen Vorhaben oder beruflichen Aufgaben sein, und unterstützen sich gegenseitig - das begründet eine enge Zusammenarbeit.

Susanne: Aha - noch ein Meeting mehr im Wochenplan. Das muss sich lohnen, wenn man das noch in seinen Kalender quetscht. Was genau machst Du in diesen Meetings?

Susanne: Ich mache ja selber mit und wir berichten über unsere Ideen, was wir vorhaben (in der nächsten Woche) und geschafft haben (in der letzten Woche). Und vor allem nehmen wir uns Zeit für gegenseitiges Feedback. Die Anregungen meiner Kollegin waren für mich besonders wertvoll: Sie hat Aspekte "zwischen meinen Zeilen" gehört und mir Quintessenzen sowie ihre Wahrnehmungen zur Verfügung gestellt, so dass ich meine Gedanken weiterentwickeln konnte.

Susanne: Also mehr so eine Art kollegialer Beratung?

Susanne: Nein, nicht so offen. Für jede Woche gibt es eine feste Meeting- Agenda. Es ist zuviel, alle Aufgaben der 12 Wochen hier zu beschreiben - und sie sind im Netz ja frei verfügbar! Eine echte Geschenktüte. Geh doch einfach mal gucken (man muss ein bisschen scrollen, bis die Aufgaben in Deutsch erscheinen). In der einen Meetingstunde arbeitest Du eine vorgegebene Agenda ab. Idealerweise hast Du Dich auf dieses Meeting auch ca. 1 Stunde vorbereitet.
Meine Erfahrung ist, dass die Meetings etwas länger sind als eine Stunde, wenn man zu dritt oder viert ist.

Susanne: Du klingst begeistert. Welche gute Erfahrung hast Du denn schon gemacht?

Susanne: Nach einer smarten Zieldefinition überlegst überlegst Du Dir, welche zehn Personen Dich bei der Erreichung dieses Ziels unterstützen könnten. Das dürfen auch Menschen sein, die Du noch gar nicht kennst, aber aus der Ferne bist Du auf sie aufmerksam geworden (weil sie als Experten zu Deinem Ziel-Thema z.B. veröffentlichen).
Die Aufgabe war, mit diesen Personen in Kontakt zu treten und ihnen gegenüber erstmal Empathie und Wertschätzung auszudrücken. Was weisst Du z.B. selber, was für den Anderen interessant sein könnte? Hat der/die Andere gerade etwas veröffentlicht, wofür Du ihm ein Kompliment machen kannst? Findest Du - durch ein bisschen Recherche - eine Gemeinsamkeit, durch die Du zu dem Anderen Kontakt aufnehmen kannst?
Das war für mich eine neue und gute Erfahrung. Meine Wahrnehmung ist insgesamt wieder mehr geschärft, Komplimente zu machen - auch auf dem Markt oder in der Stadt.
Und mir gefällt diese Grundhaltung in Steppers Aufforderung, "bedingungslos" und ohne Erwartungen etwas zu geben. Wenn es mehr davon auf diese Welt gäbe - das fände ich genial.

Susanne: Und warum heißt das working out LOUD?

Susanne: Du sprichst laut aus, dass Du etwas vorhast, und gehst damit eine Verpflichtung ein. Ausserdem veröffentlichst Du Dein Wissen (im Inter- oder Intranet, vielleicht auch einfach am schwarzen Brett - je nachdem welche Medien Du nutzen magst) und die Anderen hören/lesen von Dir (Deine Komplimente/ Wertschätzung für Ihre Arbeit).

Susanne: Eine kluge Haltung! Ich gehe mal stöbern - und der eine oder andere unserer Leser hat vielleicht auch Appetit bekommen? Ich bin gespannt, ob wir etwas hören oder lesen.

Sonntag, 1. Juli 2018

schwarz-weiß oder grau in allen Tönen?

Bei Susanne und Susanne entwickelt sich gerade der Eindruck, dass Menschen immer mehr in 0 und 1 denken und dass gerade aktuell im Trend liegt, Meinungen weiter auseinander gegen zu lassen; auf gegensätzlichen Standpunkten so lange wie möglich zu beharren; Gemeinsamkeiten klein und Unterschiede groß zu reden; die Welt in schwarz und weiß zu sehen.

black and white - diesen Titel trägt eine Ausstellung, die die eine Susanne besucht hat. Die Exponate sind überwiegend Bilder, Graphiken und Fotos in schwarz-weiß mit dem erstaunlichen Effekt, dass Strukturen und Muster, Licht und Schatten sehr deutlich hervortreten, und dass das Sujet durch die Reduktion geformt wird.

Die Bilder dieser Ausstellung zeigen noch mehr: dass die Künstler den Farbgegensatz schwarz-weiß nicht durchhalten, sie suchen die Grautöne dazwischen. Wir fassen das so auf, dass schwarz-weiß einfach nicht ausreicht, um die Welt darzustellen.

Der belgische Künstler Hans Op de Beeck macht das am Ende des Rundgangs erfahrbar:


Durch eine Flügeltüre tritt man in einen großen Raum, den er als Eingangshalle eines großen Hauses gestaltet hat. Das besondere: alles, bis auf die weißen Seerosen, wirklich alles ist grau, nicht schwarz, nicht weiß. Die Besucher tupfen die Farbe in das Grau und kommen in der Monochronie bunt zur Geltung.




Das Licht fällt diffus von der Decke und wirft Schatten, oder es beleuchtet Gegenstände. Die Wirkung: obwohl an allen Stellen das identische Grau verwendet wird, sieht es doch immer anders aus. Licht - das ist der Unterschied!

Hinsehen wollen und ohne Bewertung differenziert wahrnemen - das ist unsere tägliche Übung.








Freitag, 1. Juni 2018

Zukunftswandern

Wandern wird immer hipper, und so nutzen viele Regionen den Trend, um mehr Touristen auf ihre Routen zu locken. Was dem ortsfremden Bewegungshungrigen hilft, nicht nur an Bundesstraßen entlang zu spazieren, nimmt auf der anderen Seite gerne mal skurile Formen an, wenn man zum Beispiel den Wald vor Schildern nicht mehr sieht.




Da gibt es den Grenzenlos Wanderweg, die Via Julia, den Premiumwanderweg Salzalpensteig, den Felsenland Sagenweg und viele viele mehr!

Wir meinen, dass es auch zukunftsorientierte Wanderwege geben sollte.
  • Auf dem Zukunftsweg Energie könnten wir dann vom Windradpark zur Photovoltaik-Freiflächenanlage wandern.
  • Der Zukunftsweg wie-die-Drohne-fliegt würde ein überfliegendes Gefühl vermitteln. 
  • Mit dem Zukunftsweg In-mich-hinein-gehen könnte ich mir existenzielle Fragen stellen: Auf welchem Weg befinde ich mich gerade? Wohin will ich? Welchen Namen trägt mein Weg? Traue ich mich, neue Wege zu gehen?
  • Der Zukunftsweg Wassermangel würde an ausgetrockeneten Bächen, Klärwerken und brach liegenden Feldern entlang führen.
Wie auch immer - in Bewegung bleiben hat noch nie geschadet, und daher wünschen wir Ihnen heute wunderbare Wandertouren.